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Mekong Delta- Can Tho

Mein Ziel war ursprünglich Can Tho, der Hauptort im Mekong Delta, 180km entfernt von HCMC. Jedoch habe unterwegs ein nettes Deutsches Päarchen, Kalle und seine Freundin, getroffen, die sich in Saigon einen Motorroller gemietet haben und nicht wie die meisten Touristen als Tour von Saigon aus. Wer eine Tour von Saigon ausbucht sollte mindestens zwei Tage, am besten mit Übernachtung auf dem Boot oder in einem netten Homestay. 

Sie haben mir gesagt, dass es in Vinh Long, 30km von Can Tho,  schön sei und sie dort übernachten wollen. Ich hatte keinen Bock mehr weiter zu fahren, mein Po tat mir wieder weh und ich fand die Deutschen nett, so beschloss ich auch dort zu übernachten. 

In Vinh Long gibt es eine Fähre auf die  Insel An Binh im Mekong. Auf An Binh gibt es mehrere Homestays, es ist sehr grün und ruhig. Ideal um dem Stress und Lärm  der Grossstadt Saigon zu entfliehen. 

Am nächsten Morgen wollte ich um sechs Uhr morgens einen Ausflug zu den schwimmenden Märkten machen, doch anscheinend war ich so erschöpft von Saigon und der Motorradfahrt, dass ich den Ausflug total verpennt. Kalle hat mich noch versucht zu wecken, doch ich schlief tief und fest. Fast alle Gäste vom Homestay sind beim Ausflug dabei gewesen, nur ich habe den Ausflug verpasst.

Bei der Rückkehr waren die Meinungen geteilt. Manche Leute waren etwas enttäuscht vom schwimmenden Markt und dem anschliessenden Besuch der Kokosnussbonbon-Fabrik. Der Markt war ihnen zu klein und das Interesse an der Bonbon-Fabrik gering. Ich habe einen entspannten Tag in der Hängematte verbracht und micht von den Strapazen von Saigon erholt.

Am nächsten Tag bin ich dann weiter nach Can Tho, Kalle und seine Freundin sind zurück nach HCMC. Can Tho hat etwa 1.5 Millionen Einwohner  und ist bekannt für seine schwimmende Märkte. Der schwimmende Markt von Can Tho ist grösser als der von Vinh Long.  Ich habe  im Mekong Delta Inn eingecheckt.  Das Delta Inn ist eigentlich nichts besonderes, ein zu einem Hostel umgebautes Motel, doch der Sohn der Betreiber-Familie macht abends gratis (Street) Foodtouren durch Can Tho. 

Ich dachte, ich hätte schon fast alles gesehen und gegessen was es auf den Märkten so gibt. Das Angebot an Früchten ist hier doch noch einen Tick grösser als anders wo. Es gibt hier wirklich exotische Früchte wie Soursop, Custard Apple und Sun Apple.  Aber das Highlight war wirklich das ungeborene Kücken. Die Konsistenz des Embryo ist etwas gummig und schlaberig, der Geschmack eher neutral.

Am nächsten Tag bin ich dann um viertel vor fünf Uhr aufgestanden und mit den Taxi gings dann zum Pier. Von dort aus sind wir dann ca. 2 Stunden auf dem Mekong gefahren und sind gegen sieben Uhr am grossen, schwimmenden Markt angekommen. Die Markt ist eher etwas für Grosshändler, die Boote sind gross und  es werden hauptsächlich Früchte in grossen Mengen verkauft. Also eher nicht so zum Shopping gedacht. Dann gings weiter zum nächsten Markt. Dieser ist kleiner und man kann etwas dort einkaufen. Ich habe mir ein Kilo Jack Fruit gegönnt.

Weiter gings dann zu einem Seitenkanal. Die Seitenkanäle des Mekongs sind wirklich hübsch und sehen aus wie ein gemaltes Bild. Mir gefallen die Seitenadern des Mekongs viel besser als der  Hauptfluss. An einer Stelle haben wir dann angelegt und sind in ein Restaurant mit einen sehr schönen Obstgarten essen gegangen. Gegen halb zwölf Uhr sind wir dann zurück gewesen.

 

Ausblick vom Café zum Mekong

Brücke über den Mekong

 

Vinh Long, vom Mekong umgeben

 

Stopp auf der Brücke nach Can Tho

 

Sonnenaufgang über dem Mekong, Can Tho

 

Mekong,Can Tho

 

Embryonen -Kücken und Fondue

 

Bootsfahrt auf dem Mekong

Auf einem Seitenkanal des Mekongs